Nachschau 07.07.2019

Ein toller Tag für den heimischen Trabrennsport:

Lord Brodde und Pocahontas Diamant haben es nach Berlin geschafft!

Dieser erste Sonntag im Juli 2019 hielt, was er im Vorfeld versprach bzw. was sich der BTV erhoffte: Es wurde eine Trabrenn-Show vom Feinsten geboten! Im Mittelpunkt standen natürlich die beiden Abteilungen zum 3. Vorlauf des internationalen Super-Trot-Cups. Lord Brodde schaffte es mit dem entfesselt agierenden Christoph Fischer ebenso in das mit 70.000 Euro dotierte Finale von Berlin (3. August) wie die von Superstar Giampaolo Minnucci gesteuerte Pocahontas Diamant. Da sich auch das Wetter perfekt entwickelte, durfte der BTV über einen Gesamt-Wettumsatz von fast exakt 88.000 Euro jubeln – der absolut beste im Jahr 2019 überhaupt!

altBleiben wir gleich bei den zwei „Zehntausendern“. In der 1. Abteilung musste 18:10-Favorit Lord Brodde gut die Hälfte der Distanz durch die Todesspur, übernahm eine halbe Runde vor Schluss die Führung von Freeman Venus und erwehrte sich dank 1:15,2a/ 2100 auch des bis zum Schluss hartnäckigen Stravinskij Bigi. – In der 2. Abteilung hatte Giampaolo Minnucci nur eine etwas enge Situation in der ersten Kurve zu überstehen, dann gab er 14:10-Topfavoritin Pocahontas Diamant den Kopf frei, flog sogleich über das ganze Feld und triumphierte in der erstklassigen Marke (und natürlich Tagesbestzeit) von 1:14,6a/ 2100 vor ihrem ständigen Verfolger Kentucky Bo, der um den Ehrenrang alleine auf weiter Flur blieb.

Christoph Fischer dominierte den Traumtag überhaupt mit einer Dreierserie, denn er führte außerdem Talk By Good Venus und Justice zu Siegen, ersteren davon mit Nasenlänge gegen Mentor Venus erzielt. – Anders herum hätte nämlich „Hansi“ Lichtenwörther ein Triple gefeiert, der sich zwar mit Mentor Venus eben haarscharf geschlagen geben musste, dafür das erste und letzte Rennen für sich entschied. Dies mit zwei besonders starken Pferden: Zu Beginn verbesserte er Opal Venus trotz zweiter Reihe auf 1:15,8a/ 1600, zum Abschluss stellte er den versprechenden Dreijährigen Rammstein bei dessen Debüt in famosen 1:17,8a/ 1600 vor.

Aber auch der Amateursport stand in der Auslage. Die „normalen“ TSK-Bewerbe gingen an die beiden Führenden in der Jahres-Statistik: Da legte Johann Preining jun. bei seinem bereits zehnten (!) Erfolg heuer mit Free Soul vor, später gelang Champion Thomas Royer mit der turmhoch überlegenen A Chocolate Dream (= 4. Trainerpunkt für Christoph Fischer) der „Ausgleich“. Allerdings könnte Royer heuer entthront werden, liegt sein Freund Preining mittlerweile doch um 37 Punkte – das sind umgerechnet mehr als sieben Siege – voran.

Es gab aber auch noch die „internationale Amateur-Challenge“ mit Damen und Herren aus fünf Nationen. Dabei trumpften die Ungarn groß auf, denn György Pekker (mit Royal Crown Venus) und Andrea Fazekas langten als Erster bzw. Dritte ein und holten sich die Länderwertung überlegen.

Ein flottes „Internationales“ ging im Rahmen an Rebound, der sich mit Champion Gerhard Mayr in 1:15,4a/ 1600 sicher gegen Just like Heaven durchsetzte. – In Folge bewies Manfred Strebels Franzose El Moko sein enormes Laufvermögen, wenn er sein Pensum denn glatt absolviert. – Und schließlich komplettierte Player Venus ein Sieger-Quartett für Züchter-Champion KR Johann Hochstaffl (nach Opal Venus, Talk By Good Venus, Royal Crown Venus). Siegfahrer Karl Höbart widmete seinen Erfolg – wie es auch Hansi Lichtenwörther tat – speziell dem tödlich verunglückten Johann Gumpinger.

Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Homepage erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen.