Trabrennverein zu Baden bei Wien

Distanzverlautbarung TTF für 22. September 2019

Distanzverlautbarung zur „Tour Trotteur Francais“ am Sonntag, 22. September 2019:

Noch vor der Distanzverlautbarung wurde Valerio Jet zurückgezogen, verbleiben 19 Vornennungen. Hier die Aufteilung auf die Bänder in alphabetischer Reihenfolge:

2600:

Abetka TF
Boogie Pat
Cobalt du Lilas
D Day du Rochy
Danse le Rock
Elite de la Vitard
Fangio d’Hermine
Verdict de Crennes

2625:

Azov
Brees d’Am
DJ d‘Urfist
El Moko
Vinicio

2650:

Bonheur du Vivier
Dean les Jarriais

2675:

Ami du Pressoir
Dragon Darche
Eleven des Plans
Vrai Lord

Die fixe Startangabe erfolgt am Montag, 16. September 2019, 7 bis 10 Uhr.

 

Videovorschau für den Renntag am 8. September 2019

Der nachstehende Link führt Sie zur Videovorschau für den Renntag am Sonntag, den 8. September 2019. Trainer Martin Redl und Berufsfahrer Erich Kubes analysieren gemeinsam mit den Trabrennsport-Experten Thomas Kancnyr und Gerhard Reichebner die Rennen aus der Sicht der Insider.

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Vorschau 08.09.2019

Der kommende Sonntag besitzt enorm viele Aspekte:

Von Frankreich über Traiskirchen bis Rio

Die Palette von Attraktionen ist bei „Traben Hautnah“ stets sehr reichhaltig, am kommenden Sonntag, 8. September, aber so bunt wie selten. Um 11:10/ 11:40 Uhr geht’s los mit zwei nach Frankreich übertragenen PMU-Rennen mit einer Gesamt-Dotation von 8.000,- Euro, daran schließt sich der traditionelle „Traiskirchen-Renntag“ an, und als Höhepunkt der riesigen Tombola gibt es zur Siegerehrung des 12. Rennens den KIA „Rio“ zu gewinnen!

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Nachschau 08.09.2019

Champion Gerhard Mayr „hellwach“

Traiskirchen war für BTV wieder ein „Glücksrenntag“

Dass die beiden September-Renntage bei „Traben Hautnah“ ab 11:10 Uhr ohne „Lunch“-Pause abgehalten werden, war vom BTV so geplant gewesen. Dass das Wetter – entgegen aller Vorhersagen – dermaßen mitspielen würde, war jedoch großes „Glück“. Aber anscheinend ist die Stadtgemeinde Traiskirchen als Sponsor-Partner einfach immer ein Garant dafür…

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In Erinnerung an KR Johann Hochstaffl

altAuch, wenn seine engste Umgebung schon etwas länger von seiner tückischen Krankheit wusste und er bei seinem traditionellen Hof-Fest Mitte September davon bereits gezeichnet war, so traf das Ableben von KR Johann Hochstaffl die österreichische Trabergemeinde enorm. Nach ‚kurzem, schwerem Leiden‘ verstarb Österreichs Züchter-Champion (geb. 16. Juli 1943) in den Abendstunden des 5. Dezember in häuslicher Umgebung friedlich.

KR Hochstaffl blieb als Sohn eines Landwirte-Ehepaars dem bäuerlichen Wesen und seiner Heimatstadt Wörgl (Tirol) stets treu. Schon früh verschrieb er sich aber auch der Lkw-Branche, spezialisierte sich da vor allem auf die Verbesserung der Anhänger-Vorrichtungen, stieg höchst erfolgreich auch in den Immobilien-Markt ein, wurde außerdem Hotelier und ein wesentlicher Faktor in der Tiroler, aber auch der tschechischen Wirtschaft. Beim feierlichen Requiem in der Stadtpfarrkirche Wörgl am Dienstag, dem 10. Dezember, wurde dies ebenso sehr gewürdigt, wie seine großen menschlichen Qualitäten. An die 1000 Personen aus Nah und Fern bezeugten dies mit ihrer Anwesenheit, unter ihnen die Formel-I-Legende Gerhard Berger. Für das Traberlager sprach Josef Reiter als Präsident des Tiroler Dachverbandes treffende letzte Worte, u.a. gesehen wurden auch BTV-Präsident Dr. Josef Kirchberger, BTV-„Vize“ Gerhard Reichebner, der vielfache Welt- und Europameister Heinz Wewering, Österreichs Champion Gerhard Mayr, Christoph Fischer, Hubert Brandstätter, Johann Lichtenwörther, Matthias Schambeck oder stellvertretend für unzählige Besitzer Alfons Müller.

Die Liebe zur Landwirtschaft hatte Hochstaffl auch nach Ledenice (CZ), nahe Budweis, gebracht, wo er sich ein weites Anwesen zulegte und einen heruntergekommenen Bauernhof auf dem Areal der ehemaligen Festung Mysletin in ein Schmuckkästchen verwandelte. Dort sollte auch die Wiege seiner Traberzucht entstehen, nachdem er speziell über Fritz Fischer ab Mitte der 90er-Jahre mit dem Sport enger verbunden war. Im Jahr 2000 fand ebendort die erste „Jährlings-Auktion“ statt, ab 2002 hieß es dann „Hof-Fest mit Pferdemarkt“, somit hatte sich das Stelldichein heuer zum 20. Mal gejährt. Im Laufe der Zeit verbesserte er die Güte seiner Mutterstutenherde kontinuierlich extrem, hatte aber auch stets bei seinen Deckhengsten – ob sie Probing, Edu’s Speedy, Light Kronos etc. hießen – ein feines Händchen.

Die Traber mit dem Zusatz „Venus“ im Namen waren also seit Beginn dieses Jahrtausends bei uns nicht mehr wegzudenken. Bald kam es zu ersten Zuchtrenn-Ehren, mittlerweile finden sich die „Venus“-Pferde in sämtlichen Zuchtrenn-Siegerlisten wieder, und es ist längst kein Renntag ohne Dutzende „Venus“-Starter denkbar. Nur im Derby dauerte es etwas länger, ehe Mac Donald Venus 2016 auch diesen Triumph einfuhr, zwei Jahre später folgte ihm (die umgetaufte) I Love You Darling nach. Elf Züchter-Championate heimste KR Johann Hochstaffl ein, das zwölfte folgt nun 2019. Posthum wird es für ihn noch viele weitere geben bzw. im Fortführen dieses Wirkens für seinen Sohn, Andreas, dessen Ehrgeiz es ist, die Traberzucht im Sinne seines Vaters weiterzuführen.

Als der BTV im Jahr 2018 ein neues Zuchtrennen (für Drei- und Vierjährige) als ‚KR-Johann-Hochstaffl-Trophy‘ ausschrieb, verkündete dies Präsident Dr. Josef Kirchberger beim Hof-Fest damals etwa so: „Der Name des Rennens soll Deinen Status für den heimischen Trabrennsport würdigen, und es wird ewig nach Dir benannt sein.“ Dass es in der kommenden Saison 2020 – voraussichtlich am Freitag, 28. August – bei der Erstaustragung ein ‚Gedenkrennen‘ sein würde, dachte damals freilich niemand.

Lieber Hans, wir werden Dich beim BTV bestimmt niemals vergessen.

Gerhard Reichebner

   

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