Aktuelle Stories

Mit dieser Rubrik wollen wir eine Artikel-Serie quer durch den Traber-Gemuesegarten anbieten. Eine Naehe zu Baden soll womoeglich gegeben sein, ist aber keineswegs von noeten. Gerne laden wir dazu auch Gast-Autoren ein, die ihre Berichte an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. senden koennen, wobei der BTV natuerlich darauf achten wird, dass die Seriositaet stets gewahrt bleibt und Ueberlaengen vermieden werden.

100. Prix d'Amerique - Rekorde en masse und:
Face Time Bourbon noch besser als erwartet!

Der in so vielen Laendern praktizierte Lockdown - u. a. in Frankreich - hat in der Branche mit Wetten jedoch einen Umstand vermehrt: das Online-Geschaeft. Mit rund 7 Millionen Euro (alle Anbieter zusammengerechnet) gab es noch niemals einen aehnlichen Online-Umsatz wie an diesem Amerique-Sonntag. Man moege meinen logisch, was aber nur zum Teil stimmt, denn immerhin haben in Frankreich ca. 75% der PMU-Annahmestellen geoeffnet (nur nicht jene in Cafes etc.). Somit ergab sich ein Wettumsatz von insgesamt rund 28 Millionen Euro gegenueber 33,7 im Vorjahr. Das Minus von 5,7 Millionen ist natuerlich jenen geschlossenen 25% (= ca. 3.500 Lokale) und dem Fehlen der 40.000 Zuschauer am Rennplatz selbst geschuldet. Aber, ganz ehrlich: Man hatte mit viel schlimmeren Minus-Zahlen gerechnet.

Dazu gab es sportliche Superlativen, die vor allem einem Pferd zuzuschreiben sind: Face Time Bourbon. Der Schuetzling von Trainer Sebastien Guarato stellte mit der Kilometerzeit von 1:10,8/ 2700 einen neuen sensationellen Rennrekord auf (bisher: Bold Eagle und Readly Express/ 1:11,2). Klar ist das auch ein Weltrekord, doch sind Zeiten auf dem eigenwilligen Parcours des Plateau de Gravelle bekanntlich nur fuer die Geschichtsbuecher, aber nicht hochoffiziell. Auch die Statistik seines Vaters ist einzigartig: Ready Cash - selbst Sieger in den Jahren 2011 und 2012 - stellte fuenf der letzten sechs Amerique-Gewinner: Bold Eagle (2016, 17), Readly Express (2018) sowie zuletzt eben zweimal Face Time Bourbon.

Damit in aller Kuerze zum Rennen, bei dem nach einem Fehlstart Gu d'Heripre am besten wegkam, dann aber Billie de Montfort (ganz kurz), Power und vor allem Bahia Quesnot die Arbeit an der Spitze verrichten liess. Ein durchaus entscheidender Moment ereignete sich vor den Tribuenen, als sich der ebenfalls gut abgekommene Face Time Bourbon aus einer kleinen Umklammerung ziemlich ruede in erster Linie gegen den ausserhalb von ihm befindlichen Davidson du Pont freimachte. Nur eine Woche Fahrverbot gegen Bjoern Goop liest sich dafuer sehr christlich...

Am Ende des Bogens von Joinville klemmte sich Goop kurz in den Windschatten von Bahia Quesnot, Jean-Michel Bazire blieb mit Davidson du Pont dicht dahinter. In zweiter Spur, wiederum direkt hinter dem Vorjahrszweiten, lagen auch Delia du Pommereux (Eric Raffin) und Gu d'Heripre (Franck Nivard) stets ideal, hingegen verpufften hier die Kraefte von Vivid Wise As in dritter Spur. Goop hatte jedenfalls seinen Haupt-Widersacher aus dem Augenwinkel heraus im Griff, attackierte am Ende des Berges entscheidend und uebernahm Mitte des Schlussbogens endguetig von Bahia Quesnot das Kommando. Nur Davidson du Pont, Delia du Pommereux und Gu d'Heripre konnten da halbwegs nachsetzen.

FTB PdA 2021

Face Time Bourbon (rechts) fixiert seinen zweiten Prix-d'Amerique-Sieg in Folge sehr sicher gegen Davidson du Pont.

Aber gegen Face Time Bourbon war kein Kraut gewachsen, flach wie ein Brett strebte er in einem Hoellentempo dem Ziel entgegen. Gut zwei Laengen dahinter blieb auch der praechtig durchziehende Davidson du Pont mit 10,9 noch unter der alten Amerique-Rekordmarke, bereits klarer zurueck drehte der immer staerker werdende Gu d'Heripre unseren Viererwette-Tipp gegen Delia du Pommereux praktisch auf der Linie um. Die eisenharte Cornulier-Gewinnerin Bahia Quesnot verblieb hochverdient auf Rang fuenf, die beiden restlichen Gelder holten Diable de Vauvert und Feliciano.

 BG PdA 2021

Bjoern Goop triumphierte nach 2018 (Readly Express) und 2020 nun auch schon zum dritten Mal im Millionen-Ding.

Der Superstar, Face Time Bourbon, am Toto immerhin mit 19:10 honoriert, hatte also ganze Arbeit geleistet - auch fuer den eingangs besprochenen Online-Umsatz. Nun werden wir am Sonntag, 14. Februar, im Prix de France abermals die Revanche zwischen ihm und Davidson du Pont erleben. 2020 konnte ja Bazire den Spiess umdrehen, weil FTB etwas zu spaet freigekommen war. Das kann ich mir persoenlich heuer nicht vorstellen. Aber ein interessantes Duell erwartet uns allemal, vor allem wie schnell die Partie wird. Und delikat werden auch die weiteren Planungen, die seine italienischen Besitzer und Trainer Guarato mit ihm vorhaben. Denn Face Time Bourbon ist jetzt einerseits der gefragteste Deckhengst Europas (einen Preis gibt es nur noch auf Anfrage - , andererseits bestehen die Chancen auf einen dritten Amerique-Sieg in Serie sicherlich in hohem Masse.

Gerhard Reichebner

Face Time Bourbon ist der hohe Favorit im 100. Prix d'Amerique

Im Vorjahr wurde das Jubilaeumsthema - von 1920 bis 2020: 100 Jahre Prix d'Amerique - vor fast 40.000 Zuschauern noch lautstark wie immer gefeiert. Heuer geht der 100. Prix d'Amerique (1940 und 1941 fand er naemlich waehrend des Zweiten Weltkriegs nicht statt) vor leeren Raengen in Szene. Ein Jammer, vor allem fuer jemanden, der seit 1980 fast jedes Jahr vor Ort war! Immerhin wird - im Gegensatz zum Vorjahr - wieder eine Million Euro als Dotation ausgeschuettet. Ein echtes Zeichen fuer die franzoesische Traberszene! Hier jedenfalls meine (hoffentlich) anspornende Vorschau, zumal dem Internet und den Online-Wetten in Zeiten wie diesen ja ganz besondere Rolle zukommt.

Als hoher Favorit gilt jedenfalls Face Time Bourbon (Bjoern Goop), der fuer mich nur verlieren kann, wenn er im Zuge des Startvorgangs ueber seine eigenen Beine stolpert. Wie nicht nur sein Triumph im Vorjahr zeigte, braucht man nicht mehr wegen der laengeren Distanz zu spekulieren. Auch waren seine letzten Vorstellungen auf dem Plateau de Gravelle ohne Tadel, obwohl es im Prix de Bourgogne im Finish ein wenig eng wurde. Das garantiert aber wohl immerhin 16 bis 17:10 am PMU-Toto.

Auch der Vorjahrs-Zweite ist natuerlich dabei, heuer mit dem Chef persoenlich: Davidson du Pont (Jean-Michel Bazire) holte sich sein Ticket offiziell mit dem Sieg im Prix de Belgique ab, zuvor - im Prix de Bourgogne - konnte er Face Time Bourbon aber klar nicht halten. Alleine diese Tatsache stempelt ihn nicht wirklich zum grossen Herausforderer, sondern nur zu einem heissen Platz-Kandidaten. - Mit ihm fast auf einer Stufe sehe ich Delia du Pommereux, mit der sich Champion Eric Raffin beim Ehrenplatz im Prix de Belgique bestens bekannt machte. - Um einen Kopf vor ihr landete im Prix de Bourgogne einer der beiden italienischen Stallgefaehrten von Face Time Bourbon, Vivid Wise As, mit dem Alessandro Gocciadoro vermutlich auf eigene Rechnung fahren darf. Wobei dem Cagnes-Spezialisten die 2.700 Meter jedoch etwas zu lange werden koennten. - Da sei gleich der dritte Bivans-Crack genannt, Tony Gio, der mit Sicherheit eine gewisse Hilfe fuer Face Time Bourbon darstellen soll und freilich krasser Aussenseiter ist.

Als serioeser Platz-Kandidat neben Davidson du Pont, Delia du Pommereux und Vivid Wise As muss trotz seines (im wahrsten Sinne des Wortes) Ausrutschers im Prix de Croix der Criterium-Continental-Sieger Gu d'Heripre (Franck Nivard) gesehen werden. Zusammen mit dem Schweden Power (Robert Bergh), der eben diesen Prix de Croix auf abgrundtiefem Boden gewann, vertritt er die juengste anwesende Generation, die Fuenfjaehrigen.

Doppelt so alt sind die letzten Kaempen des legendaeren B-Jahrgangs, Billie de Montfort (Gabriele Gelormini) und Bahia Quesnot (Junior Guelpa). Billie ist das gewinnreichste Pferd ueberhaupt im Rennen und kann bestimmt wieder ein kleineres Geld erobern, Bahia ist aber auch ein Phaenomen: Als Dritte des Prix de Bretagne bereits fuer den Amerique qualifiziert, holte sie sich dann im Dezember in Neapel ein grosses internationales Stutenrennen, ehe ihr am vergangenen Sonntag im Prix de Cornulier (siehe Foto) eine Riesensensation glueckte. Dabei war sie vor rund viereinhalb Jahren das letzte Mal gesattelt worden! Ein Geld, wie im Vorjahr, als sie Siebente wurde, ist ihr in dieser Form neuerlich zuzutrauen. - Wie auch dem Norweger Moni Viking (Pierre Vercruysse), in den Vorpruefungen als zweifacher Dritter quasi doppelt qualifiziert.

Damit ist mein wenig spektakulaerer Tipp laengst genannt: Face Time Bourbon - Davidson du Pont - Delia du Pommereux - Gu d'Heripre - Vivid Wise As.

Bahia Quesnot

Mit einer echten Sensation durch Bahia Quesnot endete am Sonntag, 24. Jaenner, der Prix de Cornulier, die mit 700.000 Euro dotierte inoffizielle Satteltrab-Weltmeisterschaft. Als 193:10-Aussenseiterin triumphierte die zehnjaehrige Stute in 1:12,8/ 2700. Fuer Matthieu Abrivard war es der fuenfte Siegesritt nach seinem Triple mit Jag de Bellouet (2004 - 2006) und dem Erfolg mit Belissima France (2017).

Nach den bereits besprochenen anderen Pferden kann das Restfeld - ob via Vorpruefungen qualifiziert (Feliciano, Diable de Vauvert, Feerie Wood, Victor Ferm) oder aufgrund ihrer Gewinnsumme - nur unter eine Gruppe fallen: krasse Aussenseiter. Apropos Geld: Nur Tony Gio ist ein Millionaer, und wenn es das entsprechende Umfeld will, kommt man heuer schon mit knapp 750.000 Euro (Valokaja Hindo) locker dran. Um das 18er-Feld zu komplettieren, standen per Mittwoch Chica de Joudes, Looking Superb und Drole de Jet dahinter in der Nennungsliste.

Gerhard Reichebner

Fahrplan zum Prix d-Amerique 2021/ VI:

Davidson du Pont nun ganz offiziell dabei

Zwar waere er aufgrund seiner Gewinnsumme am 31. Jaenner zu 99,9% ohnehin dabei gewesen, nun hat es Davidson du Pont am Sonntag, 17. Jaenner, mit einem sehr sicheren Sieg im Prix de Belgique (110.000 Euro) aber auch ueber die offizielle Schiene geschafft und ist der elfte bekannte Name fuer den Prix d'Amerique. Dahinter aber widerlegten Delia du Pommereux und Moni Viking meine juengste Annahme, dass sich drei gaenzlich Neue fix dazu qualifizieren wuerden. Was wiederum nicht sehr fuer das ziemlich klar abgehaengte Restfeld spricht, zumal man vor allem diesmal nicht mit der komplett beschuhten Stute gerechnet hatte.

Jean-Michel Bazire legte mit 14:10-Topfavorit Davidson du Pont (Foto) einen regelrechten Sicherheitsstart hin und verbesserte sich in Folge ins hintere Mittelfeld in zweiter Spur. Nachdem zunaechst Billie de Montfort an die Spitze geschossen war, uebernahm vor den Tribuenen Feliciano (David Bekaert fuer den Covid-positiven David Thomain) den Fuehrungsstab, kurz sah man darauf Looking Superb in Front. In zweiter Spur musste daher Frisbee d'Am mit der Nase im Wind laufen, hinter ihm reihten sich Moni Viking (Pierre Vercruysse), Delia du Pommereux (Champion Eric Raffin hat damit einen Sattel fuer den Prix d-Amerique) und eben Davidson du Pont ein.

Recht frueh attackierte am Berg der Norweger Moni Viking (der wie Davidson du Pont alle vier B-Vorpruefungen bestritt), ihm folgte ueberraschend vehement also Delia du Pommereux, und auch Davidson du Pont reagierte, musste von Bazire bei hohem Tempo aber doch sehr darauf hingewiesen werden, dass es heute galt. Im Einlauf liess der Wettguenstling seine Anhaengerschaft freilich nicht zittern und triumphierte in Rennrekordzeit von 1:12,0/ 2850 (!) sicher vor der Bourgogne-Dritten Delia du Pommereux und dem Bourbonnais-Dritten Moni Viking. Vom Rest eroberte die perfekt geschonte Billie de Montfort Platz vier vor Feliciano, dem tapferen Frisbee d'Am und dem gar nicht so uebel durchziehenden Victor Ferm. Aber all diese hatten mit dem Trio an der Spitze, wie gesagt, nichts zu tun. Der etwas hoeher gehaltene Fakir de Lorault schaffte es jedenfalls auch diesmal nicht, sprang bei Erreichen der Endgeraden ohne bessere Aktion ein.

Davidson du Pont

Damit seien nochmals die - jetzt elf - Fixstarter aufgelistet: Diable de Vauvert, Feliciano, Bahia Quesnot (aus dem Prix de Bretagne), Face Time Bourbon, Victor Ferm, Moni Viking (Prix du Bourbonnais), Gu d'Heripre (Criterium Continental), Feerie Wood (Prix Tenor de Baune), Vivid Wise As, Delia du Pommereux (Prix de Bourgogne), Davidson du Pont (Prix de Belgique). - Gu d'Heripre verhaute uebrigens seine Amerique-Generalprobe tags zuvor im Prix de Croix als schwacher Fuenfter total. Allerdings sass da nicht Franck Nivard (ebenfalls Covid-positiv) hinter ihm, auch war die Bahn bei tiefwinterlichen (!) Verhaeltnissen regelrecht abgrundtief. Wovon am Sonntag absolut nichts mehr zu merken war.

Somit verbleiben doch sieben Startplaetze fuer die gewinnreichsten weiteren Startwilligen, wenn sie denn seit 1. Jaenner 2020 auch mindestens 13.000 Euro gewonnen haben. Dazu gibt es Bonus-Prozente fuer vier-, Fuenf- und Sechsjaehrige, was aber wohl bloss beim 5j. Schweden Power (Sieger am Samstag im erwaehnten Prix de Croix; 910.000 Euro + 20%) einen Ausschlag geben koennte. Billie de Montfort (fast 2,35 Mio Euro) wird bestimmt ein Ticket fuer sich beanspruchen, hat auch ihre sportliche Berechtigung. Der Italiener Vitruvio (ueber 1,4 Mio), immerhin Vorjahrs-Fuenfter, waere der Naechste gewesen, der ja auch im Belgique genannt war. Jedoch: Fehlende Impfnachweise brachten ihm eine Sperre ein, die ueber den letzten Jaenner-Sonntag hinausreicht. Was fuer eine unglaubliche Schlamperei! Dafuer sollte es fuer Landsmann Tony Gio (1,050.000 Euro) reichen, der als Bivans-Stallgefaehrte von Face Time Bourbon eventuell Schrittmacherdienste leisten kann, wenn Vivid Wise As auf eigene Rechnung gefahren wird.
Gehen wir also von Billie de Montfort, Tony Gio und Power aus, verblieben dann noch vier Plaetze. Carat Williams (1,125 Mio), Feeling Cash (1,080.000) oder Erminig d'Oliverie (knapp ueber 1 Mio) haetten genuegend Geld, die Frage ist, ob ihnen ein ziemlich sinnloses Unterfangen angetan wird. Mit dem Lotteria-Gewinner Zacon Gio tauchte jedoch zuletzt auch ein weiterer italienischer Name auf, der mit ueber 1,3 Mio Euro sehr gut zu Buche steht. Der Schuetzling von Holger Ehlert hatte damit schon zum zweiten Mal in Italien Face Time Bourbon bezwungen und wurde gezuechtet - von der Scuderia Bivans...Keine Frage, der Ruty-Grif-Sohn besitzt viel Klasse und waere eine bunte Bereicherung, alleine schon wegen der inneritalienischen Rivalitaet.

Natuerlich folgt hier in der Woche vor dem 31. Jaenner eine ausfuehrliche Vorschau, vielleicht weiss man dann auch schon mehr zu Zacon Gio Bescheid.

Dazu Breaking News: Meine juengste Recherche ergab, dass Zacon Gio nicht am Prix d'Amérique teilnehmen wird. Ehlert will ihm in Italien ein Aufbaurennen geben und in Paris erst zum Prix de France aufkreuzen!

Gerhard Reichebner

Fahrplan zum Prix d-Amerique 2021/ V:

Face Time Bourbon zum Zweiten

Wie zum Vorjahr hin, so absolvierte Face Time Bourbon auch heuer wieder seine PdA-Generalprobe ueber 2.100 Meter/ Autostart. Ende 2019 war es zwar das Criterium Continental gewesen, diesmal eine Woche spaeter im Ablauf eben der Prix de Bourgogne, der doch mit 110.000 Euro ausgestattet war. Das ist mein Lieblingsrennen als Vorbereitung-, sagte dazu Trainer Sebastien Guarato ins Equidia-Mikrofon. Nur die Auslosung der Startnummern, die dem Favoriten die 9 einbrachte, passte nicht so ganz ins Konzept. Daher, und weil ausserdem Davidson du Pont mit Jean-Michel Bazire diesmal "galt", gab es am Toto relativ hohe 16:10.

Aber Bjoern Goop, dem ansonsten derzeit in Paris nicht viel gelingt, brachte Face Time Bourbon nahezu perfekt ins Rennen bzw. in den Ruecken von Davidson du Pont. Am Ende der Senke hatte Delia du Pommereux (David Thomain) die Fuehrung uebernommen, zu ihr gesellte sich der italienische Stallgefaehrte von "FTB", Vivid Wise As (Alessandro Gocciadoro), dicht dahinter lauerten bereits Davidson du Pont und Face Time Bourbon. Ausgangs des Bogens von Joinville zog dann Vivid Wise As in Front, und man durfte meinen, dass er als Hilfe fuer seinen Kompagnon nun Davidson du Pont in der Todesspur halten wuerde. Doch gleich darauf die Ueberraschung: Gocciadoro bedeutete sogar mit klarem Kopfzeichen, dass Bazire doch vorbeiziehen moege. Dieser liess sich prompt nicht zweimal bitten, womit Face Time Bourbon am Berg die Spur ohne Fuehrpferd erhielt. "Das war weniger das Problem, aber er will in so einer Position einfach am liebsten sofort jeden Gegner ueberlaufen", schilderte Goop, der das hier natuerlich noch nicht versuchte.
Bei Erreichen der Einlaufgeraden machten die Favoriten jedoch ernst, und Face Time Bourbon brachte den sich anfangs noch heftig wehrenden Davidson du Pont bald unter Kontrolle. Vivid Wise As und Delia du Pommereux allerdings, die am Ende der Schlusskurve innerhalb der stehenbleibenden Billie de Montfort freigekommen waren, entpuppten sich in als wahre Speed-Monster, je naeher es dem Ziel zuging! Zwar kam Face Time Bourbon dank 1:10,4a/ 2100 mit einer Kopflaenge fast sicher gegen die bloss durch eine Nase getrennten Vivid Wise As und Delia du Pommereux nach Hause, doch schlugen die beiden nicht nur in derselben Kilometerzeit, sondern auch in derselben Gesamtzeit (2:22,7) an. Stirnrunzeln gab es bei Goop dennoch nicht: "Er ist ein Champion, immer einsatzbereit, heute aber war er noch nicht am Zenit seiner Leistungsfaehigkeit. Das muss er ja auch erst in vier Wochen sein".

Davidson du Pont endete eine gute Laenge zurueck als Vierter, schon deutlich dahinter langte der ueberraschend starke Cornulier-Kandidat Etonnant ein, der allerdings wie das restliche Feld nicht viel mit dem Verlauf zu tun hatte. Damit zum naechsten Resuemee:

Hinter Face Time Bourbon, der nach dem "Bourbonnais" also eine zweite klassische Vorpruefung gewann, qualifizierten sich offiziell Vivid Wise As und Delia du Pommereux fuer den letzten Jaenner-Sonntag. Womit es fuer den Prix d'Amerique bislang zehn Fixstarter gibt: Diable de Vauvert, Feliciano, Bahia de Quesnot (alle aus dem Prix de Bretagne), Face Time Bourbon, Victor Ferm, Moni Viking (Prix du Bourbonnais), Gu d'Heripre (Criterium Continental), Feerie Wood (Prix Tenor de Baune), Vivid Wise As, Delia du Pommereux (Prix de Bourgogne). Ich rechne, dass sich ueber den Prix de Belgique (17. Jaenner) drei komplett "Neue" dazugesellen werden, da die bisher Qualifizierten entweder nicht antreten oder wohl kaum besonders angestrengt werden. Womit moeglicherweise nur fuenf Startplaetze fuer die "Geldschraenke" verbleiben. Zwei davon sind den gewinnreichen Billie de Montfort und Davidson du Pont gewiss. Aber besonders prominente Namen wird man darunter ohnehin nicht erwarten duerfen.
Immerhin brachte dieser Prix de Bourgogne mit Vivid Wise As, Delia du Pommereux und Davidson du Pont, vielleicht neben einem Gu d'Heripre, drei Kandidaten ins Spiel, die auch Face Time Bourbon etwas zusetzen koennen. Vor allem Vivid Wise As wurde sehr interessant: Seit dem vorjaehrigen Prix d'Amerique nur zweimal in Frankreich angetreten, und da in 09er-Zeiten in Cagnes-sur-mer auf der Kurzstrecke siegreich, feierte der Italiener einen hoechst gelungenen Wieder-Einstieg auf dem Plateau de Gravelle. Und: Ob Alessandro Gocciadoro eine Rolle wie Yoann Lebourgeois uebernehmen moechte, der naemlich im Vorjahr hinter Vivid Wise As nur den Wassertraeger fuer Face Time Bourbon machte, scheint nach der diesmaligen Vorstellung sehr fraglich. "Goccia" suchte, siehe die Gestik waehrend des Rennens zu Bazire, seine eigene Chance und wird dies auch am 31. Jaenner tun wollen. Ausser es verbietet ihm die italienische Familientradition...

Gerhard Reichebner

Fahrplan zum Prix d-Amerique 2021/ III + IV:

Vorteil Frankreich!

Am Sonntag, 27. Dezember, fanden auf dem Plateau de Gravelle die naechsten beiden Ausscheidungen fuer den letzten Jaenner-Sonntag statt: Sowohl aus dem Criterium Continental (f. 4j.; 170.000 Euro) als auch aus dem Prix Tenor de Baune (f. 5j.; 85.000 Euro) qualifizierten sich die jeweiligen Sieger. Das Resultat, um es in der Landessprache auszudruecken: Avantage la France!

Bei aeusseren Bedingungen, bei denen man sprichwoerrtlich keinen "Hund vor die Tuere" setzen wuerde, die grandios gepflegte Bahn trotzdem alles andere als "tief" war, spielten die auslaendischen Gaeste keine grosse Rolle. Buzz Mearas fuehrte im "Continental" zwar lange, dann gab es fuer Aetos Kronos, Power und All Wise As immerhin die Gelder vier bis sechs, aber schon vor der langen Zielgeraden stand ein Dreifacherfolg der Heimischen praktisch fest. Das Ticket fuer den 31. Jaenner liess sich aus diesem Trio Gu d-Heripre freilich nicht nehmen, der sich mit Franck Nivard in starken 1:11,0a/ 2100 gleichzeitig seinen allerersten Gruppe-I-Triumph holte. "Er wird einfach immer sicherer", erklerrte dies Nivard. Auf den Plaetzen dahinter blieben Goldy Mary (Matthieu Abrivard) und Go On Boy (Romain Derieux) klar vor dem Rest, fuer den Prix d-Amerique reichte es jedoch nicht.

Fast noch chancenloser waren die auslaendischen Gaeste im Prix Tenor de Baune (85.000 Euro), wenngleich es fuer die ueberaus treue Rebella Matters (Matthieu Abrivard) zu einem feinen dritten Platz langte. Aber aus dem Mitteltreffen heraus wurde Feerie Wood ab Ende der Steigung immer staerker und zitierte schliesslich den aehnlich vorgetragenen Feydeau Seven (Jean-Michel Bazire) dank 1:12,8/ 2700 leicht hinter sich. Noch auf der Ziellinie spuerte man foermlich die Erleichterung von Alexandre Abrivard, neuerlich ein "Familienpferd" fuer das grosse Rennen qualifiziert zu haben. Wie ueberhaupt man dieser Tage sagen muss, dass die Quartiere von Laurent-Claude Abrivard und Jean-Michel Bazire herausragend performen. Hingegen bot hier der favorisierte Allaire-Schuetzling Feliciano, als Zweiter des "Bretagne" ja bereits mit einem Ticket fuer den "Amerique" versehen, eine regelrecht katastrophale Vorstellung. Nach einem absichtlichen Streichresultat sah dies naemlich nicht aus.

Womit wir wieder beim Resuemee angelangt sind. Face Time Bourbon, der sein leicht geaendertes Programm am kommenden Sonntag im Prix de Bourgogne fortsetzt, hat nach wie vor kaum einen zweiten Star an seiner Seite. Mit viel Phantasie vielleicht nun seinen jungen "Continental"-Nachfolger Gu d'Heripre, der da keinen leichten Rennverlauf vorfand und sich aus dem letzten Drittel des Feldes erst am Berg nach vorne kaempfen konnte, dann im Schlussbogen weite Wege gehen musste. Ob an diesem Stand der Dinge die beiden letzten Vorpruefungen etwas aendern werden? Antwort: siehe letzter Satz im Artikel unten.

Gerhard Reichebner

Fahrplan zum Prix d-Amerique 2021/ II:

Face Time Bourbon trotz zweier Schreckmomente

Bereits zwei Wochen frueher als von Trainer Sebastien Guarato urspruenglich verlautbart, nahm Face Time Bourbon seine direkte Vorbereitung fuer den Prix d'Amerique auf dem Plateau de Gravelle auf. So qualifizierte er sich nicht erst im Prix Tenor de Baune offiziell fuer den letzten Jaenner-Sonntag, sondern eben bereits am Sonntag, 13. Dezember, mit dem Prix du Bourbonnais, der ebenfalls - wie alle Vorpruefungen - nur noch mit 95.000 Euro dotiert war. Wobei der Titelverteidiger freilich mit seinen mehr als zwei Millionen am Konto im groessen Rennen sowieso dabei waere.

Aber der Sieg sollte diesmal mit zwei erheblichen Schreckmomenten gespickt sein. Denn beim ersten Startversuch stuerzte Francois Lecanu bei einer Kollision mit Drole de Jet aus dem Sulky, liess sich noch kurz nachschleifen, konnte seinen Fakir de Lorault - immerhin die dritte Chance am Toto - jedoch nicht festhalten. Der stuermte davon, wurde vom Bahnpersonal zwar rasch eingefangen, aber - gegen den sanften Protest von Lecanu - des Startes verwiesen. Und beim zweiten, dem gueltigen Versuch, war auf einmal Face Time Bourbon "in der Luft". Bjoern Goop hatte ihn allerdings sofort wieder auspariert und gab nach dem Rennen an, dass sich FTB im noch etwas langsameren Trab zuweilen mit den Beinen selbst in die Quere kommt. Was schon der Grund fuer den Fehler beim Anfahren zum "Lotterie"-Vorlauf war. Damit hat Sebastien Guarato also eine kleine Nachdenkarbeit fuer den Prix d'Amerique erhalten.

FTB 2020

Face Time Bourbon (Bjoern Goop)

Dass sich Face Time Bourbon etwa auf diese Art und Weise aber nur selber schlagen kann, bewies der "Bourbonnais" naemlich sofort. Nach diesem geringen Bodenverlust war der 12:10-Topfavorit gleich wieder im Feld dabei, uebernahm bald das Kommando um gewann in 1:13,8/ 2850 - einer deutlich langsameren Zeit als in den Vorjahren - nach Belieben. Der 27. Sieg beim 32. Antreten!

Mit feinen Endleistungen verhalfen dahinter die Abrivard-Cousins ihren anvertrauten Schuetzlingen gleichfalls zu Tickets am 31. Jaenner: Alexandre eroberte mit dem italienischen Bazire-Schuetzling Victor Ferm den Ehrenplatz vor Mathieu mit dem von Pierre Vercruysse trainierten "Norweger" Moni Viking. Als Vierte zeigte auch die zweifache "Bourbonnais"-Gewinnerin der beiden Vorjahre, Delia du Pommeraux (Franck Nivard), absolut auf. Der Rest blieb ueberwiegend blass, auch schaffte es Jean-Michel Bazire mit Valzer di Poggio abermals nicht: Diesmal klar defensiver als im "Bretagne" vorgetragen, stiess das Duo im Schlussbogen bis auf Platz vor, hatte damit sein Pulver verschossen und verlor Rang sieben ueberdies nach Untersuchung wegen der Gangart.

Bei aller Ehre fuer die bisher qualifizierten Teilnehmer (Diable de Vauvert, Feliciano und Bahia Quesnot aus dem Prix de Bretagne sowie nun Victor Ferm und Moni Viking) - ausser Face Time Bourbon hat der Prix d'Amerique bisher keinen wirklichen Star bzw. keinen Herausforderer fuer diesen Star. Schliesslich sind bekannte Cracks (Belina Josselyn, Bold Eagle) abgetreten oder "abgetreten worden" (Propulsion). Ob daran die naechsten Vorpruefungen etwas aendern koennen? Schwer vorstellbar.

Gerhard Reichebner

Fahrplan zum Prix d-Amerique 2021/ I:

Den "Valzer" tanzte der Teufel!

Natuerlich sorgt Corona auch bei den Vorpruefungen bzw. Qualifikationen zum Prix d-Amerrique fuer ungewohnte Bilder: kein Publikum, daher praktisch keine Stimmung, wenngleich die exzellenten TV-Uebertragungen etwas entschaedigen. Mit etwas Gewalt wollen daneben die Verantwortlichen "den guten, alten" Prix d-Amerique moderner gestalten - nach dem "Grand Prix d-Amerique" machen sie nun das "Legend Race" daraus. Soll sein, wir bleiben beim "Prix d-Amerique". Bei den Quali-Bedingungen blieb es - und das ist gut so - bei den bisherigen Kriterien. Womit die drei Besten aus der ersten "B-Vorpruefung" ihre Tickets fuer den 31. Jaenner 2021 erhielten. Dieser Prix de Bretagne war uebrigens bei der Dotation um weitere 15.000 Euro gegenueber dem Vorjahr gekuerzt worden, womit nur noch 95.000 Euro ausgeschuettet wurden.

Mit dem gebuertigen Italiener Valzer di Poggio gab es einen sehr interessanten Favoriten, der all seine elf Starts 2020 zu Siegen umgemuenzt hatte, jedoch nun erstmals auf solche Kaliber traf und somit auch das klar gewinnaermste Pferd im Rennen war. Doch das wettende Klientel vertraute auf Jean-Michel Bazire, womit gleichzeitig dessen beiden anderen Schuetzlinge zu Aussenseitern avancierten - und das waren immerhin der zweifache "Bretagne"-Sieger Davidson du Pont und der vorjaehrige Dritte, Looking Superb. Prompt landeten beide unter "ferner liefen". Aber auch der "Valzer" schaffte es nicht: Bazire mutete ihm aber auch ein hoechst anstrengendes Rennen zu, liess ihn lange in dritter Spur aufmarschieren, ehe er erst am Berg in Front gelangte. Zwar schien er noch bei Erreichen des Einlaufs souveraen, doch wurde er sichtlich muede und sprang unweit der Ziellinie zudem ein. Ein Platz am Stockerl waere sich vermutlich ohnehin nicht mehr ausgegangen.

altDenn aussen marschierte die Konkurrenz maechtig auf. Den absolut besten Speed entwickelte dabei Diable de Vauvert (7j. H. v. Prince d-Espace), der mit Gabriele Gelormini in 1:12,8/ 2700 triumphierte, damit nur unwesentlich langsamer trabte als zuletzt Davidson du Pont (2018: 12,6/ 2019: 12,7). "Gabi" fungiert schon lange als Catchdriver, doch heuer startete das Duo so richtig durch: seit Mai fuenf Siege bei sechs Versuchen, darunter einmal im "Grand National du Trot", und jetzt also der wichtigste Erfolg ueberhaupt. Dass der "Teufel" (= "Le Diable") am letzten Jaenner-Sonntag dabei sein wird, versteht sich fuer den dann Achtjaehrigen wohl von selbst.

Aber auch die beiden haarscharf Geschlagenen werden die Einladung selbstverstaendlich annehmen: Gruppe-I-Dauergast Feliciano (David Thomain) lief stets im Vordertreffen auffaellig mit, und Bahia Quesnot (Junior Guelpa) liess ab dem Berg in dritter Spur (wo sie auch Diable de Vauvert mitzog) nicht mehr locker. Die (jetzt noch) Neunjaehrige haette aber ohnehin wohl genuegend Geld fuer die Teilnahme am "Rennen der Rennen" am Konto.

Als Vierter schrammte Fakir du Lorault an einem Fixplatz im "Amerique" vorbei, dahinter gefielen die "Millionaere" Carat Williams und Tony Gio recht gut. Hingegen war von Billie de Montfort nicht viel zu sehen, was von "Cornulier"-Doppelsieger Bilibili nach langer Pause ohnehin niemand erwartete.

Der naechste "PdA-Check" unsererseits folgt nach dem Prix du Bourbonnais am 13. Dezember. Der (vermutlich hohe) PdA-Favorit, Face Time Bourbon, wird erst zum Prix Tenor de Baune am 27. Dezember wieder auf dem Plateau de Gravelle erwartet.

Gerhard Reichebner

Mit nur 5 Buchstaben zu 2 Siegen!

Am Dienstag, dem 27. Oktober, im wahrsten Sinne des Wortes am Vorabend zum Pariser Wintermeeting 2020/21, realisierte Jean-Michel Bazire einen neuen Weltrekord. Natuerlich ist nicht gemeint, dass er die beiden ersten Rennen des Spaetnachmittags gewann, das waere ja keine Besonderheit, sondern mit welchen Pferden er dies schaffte: naemlich mit den jeweils skandinavisch gezogenen C D und Bo C. zwei Pferde, die fuer ihre Namen in Summe gerade einmal fuenf Buchstaben (plus einen Punkt) benoetigen, das gabs noch nie! Uebrigens konnten sich deren Leistungen wahrlich sehen lassen, denn sowohl die Daenin als auch der Schwede siegten in 1:11,8a/ 2100.

Das beruehmte Vincenner Meeting, zu dem sich diesmal Corona bedingt leider so wenige Besucher wie noch nie einfinden werden, begann offiziell dann tags darauf mit dem Prix des Cevennes als Hauptereignis, das in seiner Dotation weiter gekuerzt wurde: 2018 standen noch 110.000 Euro drueber, im Vorjahr 90.000, heuer nur mehr 75.000. Keine Frage, noch immer viel Geld fuer unsere Verhaeltnisse und in Zeiten wie diesen auch verstaendlich, aber trotzdem ein gewaltiger Schnitt.

Im Vorjahr hatte Jean-Michel, der sich nach einer kleinen schoepferischen Pause nun also stark wie eh und je zurueckmeldete, diesen Prix des Cevennes ebenfalls gewonnen, und zwar mit dem aktuell verletzten Seriensieger Cleangame. Heuer spannte er Dorgos de Guez an um den Titel prompt zu verteidigen. Der 7jaehrige Wallach reuessierte als 13:10-Topfavorit bei seinem achten (!) Jahreserfolg dank 1:12,8/ 2850 locker vor der treuen Bahia Quesnot (Junior Guelpa) und dem wiedererstarkten Anzi des Liards (Romain Derieux).

JMB
Jean-Michel Bazire

Hier noch die wichtigsten Termine fuer das Meeting bis 6. Maerz, wofuer am Ende dieser Woche ausserdem weitere News bekannt gegeben werden sollen. Vorgesehen sind 94 Renntage mit 778 Rennen, darunter:

22. November: Prix de Bretagne
13. Dezember: Prix du Bourbonnais
20. Dezember: Criterium des 3 Ans
27. Dezember: Criterium Continental, Prix Tenor de Baune
3. Jaenner: Prix de Bourgogne
17. Jaenner: Prix de Belgique
24. Jaenner: Prix de Cornulier
31. Jaenner: Prix d-Amerique
14. Februar: Prix de France
28. Februar: Prix de Paris

Gerhard Reichebner

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